Karnevalsverein "Die Kneisjer vom Hoferkopp" e.V.
Karnevalsverein"Die Kneisjer vom Hoferkopp" e.V.

Über Die Kneisjer vom Hoferkopp e.V.

Willkommen bei Die Kneisjer vom Hoferkopp e.V. aus Bildstock.

 

Die "Kneisjer" wurden 1970 gegründet und tragen seither zum Frohsinn und zu guter Laune im saarländischen Bildstock bei. Wir verstehen uns nicht nur als Karnevalsverein, sondern als moderner, kultureller Verein, der für jung und alt viele Möglichkeiten zur Entfaltung bietet.

Kneisje Olé!

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie vorbei oder nehmen Sie Kontakt auf! Wir freuen uns auf Sie!

Bei Die Kneisjer vom Hoferkopp e.V. in Bildstock bieten wir Ihnen ein breites Angebot mit viel Freiraum für eigene Gedanken und den Austausch mit anderen Mitgliedern und Besuchern.

Rückblick über 4x11 Jahre

Im Jahre 1970 nach Christus fasste eine Runde unentwegter Bildstocker den folgenschweren Entschluss, einen Bildstocker Karnevalsverein zu gründen; und so wurden als Nachfolger der Katholischen-Jugend-Faasebooze der 60er Jahre die „Kneisjer vom Hoferkopp“ aus der Taufe gehoben. Mit diesem beziehungsreichen Namen verliehen die elf Gründerväter Werner Lillig, Werner Meyer, Franz Josef Kriebisch, Berthold Kopp, Gerhard Stillemunkes, Gerd „Kneisje“ Brill, Gerd Ballier, Ferdi Klein, Karl Heinz Poth, Peter Müller und Harald Euler sogleich einem Gründungsmitglied die Ehre der Unsterblichkeit, wer hat sich noch nicht an einem (Brot-)Kneisje die Zähne ausgebissen? Als erster Präsident der Vereinsgeschichte ging Werner Meyer in die Annalen ein. Mit Volker Kirsch als Elferratspräsident startete man 1971 mit einer eigenen Kappensitzung in die fünfte Jahreszeit unter dem Motto „Die Alde senn nommo do“.1972 hieß das Sessions- und Sitzungsmotto „Auf die Bäume, ihr Affen..“, temperamentvoll umgesetzt auch vom neuen Vereinspräsidenten Eberhard Backes, der bis 1974 versuchte, die Kneisjer auf Kurs zu halten (... Aber wem ist dies schon gelungen???). Ab 1974 stand Gerhard Stillemunkes auf der Brücke des Kneisjesschiffes und trotze bis 1985 den Verschleißerscheinungen, die so ein Präsidentenamt mit sich bringt. 1973 „haute“ Volker Kirsch mit seinem Elferrat „auf die Pauke“, um 1974 mit seiner Ehefrau Rita als Prinzenpaar die „Kneisjer 74“ durch die Session zu begleiten. Als Elferratspräsident für diese Session war Albert Wolff gewählt worden. Doch hatte der den Neujahrswunsch „Hals- und Beinbruch“ alzu wörtlich genommen, und so musste er mit gebrochenem Bein seinem Stellvertreter Alfred Linnenbach die Bühne überlassen. Nach dem 1975 bei der 275-Jahr-Feier Bildstocks, der das Sessionsmotto „Alleh Hopp, wir sind die 275er vom Hoferkopp“ entliegen war, schmerzlich der mittlerweile abgerissene Hoferkopfturm vermisst worden war, fungierten die Kneisjer 1976 mit ihrem Motto „ E Turm muss her, es wär gelacht, mir baue ne an Faasenacht“ als Wegbereiter für den Neubau des Hoferkopfturmes. 1977 war Elferratspräsident Albert Wolff mit den „Kneisjer(n) im Märchenland“, 1978 folgten „Die Kneisjer im Circus“ (.. ist wohl als Dauermotto bzw. „Running Gag“ gedacht). 1979 schwang erst,als Piff alias Wilfried Trapp das närrische Zepter, der sich bereits als Jugendelferratspräsident der Kinderkappensitzungen durch Schlagfertigkeit und spontanen Humor empfohlen hatte. Mit „Hau-Ruck, es fallen alle Neune“ gingen die Kneisjer in der Session 1979 in die Vollen und strapazierten die Lachmuskeln des närrischen Publikums. Der Ölkrise zum Trotz heizten „Koks, Kohle und Kneisjer“ den narren 1980 so kräftig ein, dass 1981 mit „11 Jahre Kneisje olé“ das erste echt närrische Jubiläum gefeiert werden konnte. In diesen ersten 11 Jahren, die man getrost auch die „Gründerjahre“ nennen kann, formierten sich die meisten Gruppierungen des Vereins, die heute fast alle noch, wenn auch in veränderter Zusammensetzung, Programm und Vereinleben gestalten. Mini-, Midi-, Maxi-Garde und Tanzmariechen wurden von Ellen David, Monila Klein, Monika Kriebisch, Ladislaus Stolar und Christel Lieser trainiert und betreut und zur Saarlandmeisterschaft und dritten Plätzen beim sarrländischen Gardetanzturnier geführt. Die Hoferkopfsänger hatten mit Eberhard Nachbauer, Peter Krämer und Werner Wagner bereits wertvolles Dirigentenpotential verschlissen, ehe mit „Lneisjeskarajan“ Hans Werner Kurz seit 1976 ein nervenstarker Dompteur mit stoischem Gemüt die hochsensible Künstlertruppe zu wahren musikalischen Höhenflügen trieb. Heuler und Spatzen wetteiferten mit originellen Gesangs- und Showeinlagen um die Gunst des Publikums; Gruppenauftritte in Form der legendären „Schul“, Stadtratssitzung oder musikalischer Highlights ließen die Herzen der Kneisjesfans höher schlagen. Seit 1975 gestaltet alljährlich unter wechselnder „künstlerischer“ Leitung der närrische Kneisjesnachwuchs für die Bildstocker Mini-Faasebooze eine eigene Kinderkappensitzung. Der Garde der Büttenredner, allen voran dem „Städtischen Dorfchronisten“ Karlheinz Poth, der schon zu Zeiten der Katholischen Jugend den Bildtsockern den „Eulen“-Spiegel vorhielt, gelingt es immer wieder, dem mit Ausdauer und besten Sitzfleisch ausgestattetem Publikum neue karnevalistische Aspekte zu vermitteln. Seit 1974 wird der Kneisjeshausorden verliehen, und besonders verdiente oder verdienende Kneisjer oder Kneisjesfans werden zu eisernen Kneisjern geschlagen.

Das zweite Jahrelft in der Kneisjesgeschichte wurde ein Jahrelft der Neuerungen und Wandlungen. Am 07.11.1981 drehte sich zum ersten mal die Kneisjes-Drehscheibe beim Saartierische Kabarett. Damit war eine neue Form der Sessionseröffnung gefunden, die heuer schon zum 22ten Mal erfolgreich über die Bühne ging. Getreu dem Motto der Session“ Kneisjer im Himmel“ zeigten die Akteure den himmlischen Heerscharen, was eine anständige Faasenacht ist. In der folgenden Session 1982/83 stieß Bogdan Condurateanu als Gardetrainer zum Verein. Er setzte die erfolgreiche Arbeit von Herrn Stolar fort. In der Session 1983/84 „war in allem aach de Worm“ so waren die Kneisjer „enorm in Form“; so in Form, dass sie 1984/85 ins Weltall flogen. Ihr Raumschiff „Lyoner 1“ drang dabei in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hatte. Aber vor lauter Heimweh erfanden die Tüftler des Vereins den Worpantrieb und waren pünktlich zur Session 1985/86 wieder auf „Bildstocks Höhen“. Denn eigentlich wollten alle viel lieber im Vereinshaus bleiwe als sich im Weltall rumzutreiwe. Die „Feierlichkeiten“ am Fetten Donnerstag erfuhren ab 1985 einen Wandel. War es in früheren Jahren üblich, die Geschäftsleute zu verhaften und nur gegen Zahlung eines „Lösegeldes“ wieder in die Freiheit zu entlassen, versammelten sich ab 1985 die Narren auf dem Marktplatz in Bildstock, tranken sich Mut an und „überfielen“ abwechselnd die Volksbank oder die Sparkasse. Das dabei „erbeutete“ Geld wurde anschließen beim „Speckball“ im Vereinshaus unter die Leute gebracht. Da der Besuch des Balls rapide abnahm, wurde er Anfang der 90er nicht mehr durchgeführt. Auch am Stadtfest beteiligten sich die Kneisjer seit Mitte der 80er. 1985 erfolgte nach 11 Jahren, wie es sich für einen Karnevalsverein gehört, ein Wechsel an der Vereinsspitze. Gerhard Stillemunkes trat aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr zur Wahl des Präsidenten an. Sein Nachfolger wurde Alfred Linnenbach. Gerhard Stillemunkes wurde zum Ehrenpräsidenten gewählt. Alfred Linnenbach hielt das Zepter bis 1987 in der Hand. Unter seiner Ägide feierten die Kneisjer eine feuchtfröhliche Fete auf „Burg Kneisheck“. Er war und ist maßgeblich an der Organisation des Nikolausmarktes beteiligt, der zum ersten Mal am 05.12.1987 auf Initiative der Kneisjer hin, auf dem Marktplatz in Bildstock stattfand. Unter Federführung der Kneisjer veranstalteten alljährlich Bildstocker Vereine und Geschäftsleute den Markt. Mittlerweile hat der Heimatausschuss Bildstock die Organisation übernommen und der Nikolausmarkt zog vom Marktplatz auf den Hoferkopf. Mit der Session 1987/88 gab Jean-Raymond Baum den Startschuss zur „Rallye Monte Kneisje“ rund um den Hoferkopf als neuer Präsident des Vereins. Während seiner Amtszeit holten die Kneisjer 1988 wieder die „Schäferkirmes“ aus der Versenkung. Bereits samstags wurde mit einem kleinen Programm die Kirmes eröffnet. Das Programm am Samstag gibt es seit Beginn der 90er nicht mehr, aber die Kirmes beginnt immer noch am Samstagnachmittag. Nachdem die Kneisjer im Himmel und im Weltall für Ordnung gesorgt hatten, gingen sie in der Session 1988/89 nach Moskau, um Michail Gorbatschow bei Perestroika und Glasnost zu unterstützen. Aus paritätischen Beweggründen folgte in der Session 1989/90 die Auswanderung in den „Wilden Westen“. Tatkräftig unterstützt vom kanadischen Kneisje Hubert Federkeil, wirbelten „Cowboys, Colts und Cneisjer“ über die Bretter, die die Welt bedeuten. Um mehr über die Vergangenheit zu erfahren, setzten sich die Kneisjer 1990/91 in die Zeitmaschine und brachten mit „Asterix und Obelix und die Kneisjer“ das Leben der Antike den Zuschauern näher. Am Jahresende 1991 übernahm Harald Euler den Vorsitz des Vereins. Sein allzu früher Tod im März 1992 hinterließ im gesamten Verein, beiden Hoferkopfsängern, bei den Heulern und beim Kabarett-Ensemble eine kaum schließbare Lücke. 1992, zum zweiten Jubiläum der Kneisjer, wurde Hildegard Stillemunkes zur Präsidentin gewählt. Damit stand zum ersten Mal eine Frau dem Verein vor. In den vergangenen 11 Jahren hatte sich somit im Vereinsleben viel getan. Einige Aktivitäten wurden initiiert, die mit dem Urzweck, Karneval zu feiern, nicht unbedingt was gemein haben. Aber um das Geschehen im Ort lebendig zu halten, muss das ganze Jahr über agiert werden. Natürlich wurde bei all den neuen die alten Aufgaben nicht vernachlässigt: Teilnahme am Rosenmontagsumzug, sofern Wind, Schnee und Eis keinen Strich durch die Rechnung machten, Teilnahme der Hoferkopfsänger am Adventsliedersingen, Teilnahme an diversen Fußballturnieren und natürlich Teilnahme und Mitfinanzierung, gemeinsam mit NKV, Blau-Weiß, HVV und Stadt, des alljährlichen Neujahrsempfangs im Rathaus der Stadt Friedrichsthal.

Im Jubiläumsjahr 92/93 (2x11 Jahre) wurde die „Gesamtsaarländische Sessionseröffnung“, ausgerichtet vom Verband saarländischer Karnevalsvereine, am 11.11.1992 um 11 h in Bildstock begangen. Mit zahlreichen geladenen Gästen wurden die Feierlichkeiten zum 2x11-jährigen Bestehen der Kneisjer vom Hoferkopp mit diesem Highlight abgeschlossen. Der Verein, damals unter dem Vorsitz von Hildegard Stillemunkes, konnte somit das breite Repertoire seiner Akteure unter Beweis stellen. Am 14.11.1992 gestalteten die Kneisjer traditionsgemäß ihre „etwas andere Sessionseröffnung“ , das bereits 12. Saartierische Kabarett. Während dieser Session schwangen als Kinderprinzenpaar die Tollitäten Prinzessin Anne Müller I. und Prinz Sören Federkeil I. das Zepter. Anne Müller ist bis heute dem Verein als Aktive erhalten geblieben. Unser eisernes Kneisje Pastor Ernst Fischer richtete zum Jubiläumsjahr eine Laudatio an die Närrinen und Narren in der Kneisjes Narrhalla. Zur Session 93/94 war ganz Bildstock „guter Hoffnung“. Ja, endlich sollte der neue Hoferkopfturm errichtet werden. Für die Kneisjer natürlich ein Grund, diese, sich schon viele Jahre hinziehende Geburt,, gründlich zu thematisieren. Große und kleine närrische Regenten der Stadt werden von den Kneisjern gestellt. Die Großen: Prinzessin Michaela Braun I. und Prinz Ralf Schmitt I. und die kleinen Prinzessin Petra Riemenschneider I. und Prinz Tobias Kessler I. Auch Tobias ist noch immer ein Aktiver, auf und hinter der Bühne. Die Frage, die viele unserer Freunde schon stellten: „Was kostet die Kneisjer denn so eine Sitzung??“ wurde in der damaligen Ausgabe der Kneisjesbrille ausreichend beantwortet. An der Tatsache, dass ohne unsere großzügigen Sponsoren, Anzeigenwerbung und viele Stunden Eigenleistung der verein nicht überleben könnte, hat sich bis heute nicht geändert. Das Titelbild der Kneisjesbrille der Session 94/95 zierte dann endlich der neugeborene Hoferkopfturm und das Motto war natürlich klar: „Rund um den Hoferkoppturm“. Am 16. September 1995 feierten die Kneisjer ihr 25-jähriges Bestehen. Das war zwar kein närrisches Jubiläum, aber eine willkommene Gelegenheit, langjährige und verdiente Mitglieder und Akteure besonders zu ehren. In diesem Jahr wurde die erste und bisher einzige Disco für die Jugend in Bildstock von den Kneisjern organisiert. Das Rathaus wurde gemeinsam mit den beiden anderen Karnevalsvereinen in Friedrichsthal gestürmt. „Kneisj olé – auf hoher See“ lautete das Motto der Session 96/97. Bevor das Kneisjesschiff in See stach wurde auf der Kommandobrücke ein Wechsel vollzogen. Ralf Schlick hieß der neue erste Vorsitzende des Vereins. Närrische Regenten wurden in dieser und in der Session 97/98 Prinzessin Christine I. und Prinz Joachim Hess I. in unserer Stadt. Noch mehrere Wechsel im Verein in diesem Jahr sind zu vermelden. Andraes Beck und Martin Knurr heißen seit diesem Jahr die Männer an der Technik. Die langjährige Betreuerin der Garden, Christel Lieser, gab ihr doch sehr zeitraubendes und nervenaufreibendes Amt ab. Seitdem betreuten Chrristine Hess, Christine Trapp, Antoinetta Schlick und Anja Neumann die Garden. Auch haben Berthold Kopp als 1 Organisationsleiter, Willi Scholl als 2. Organisationsleiter und Adele Halbwax als Kassenwart bei den Vorstandswahlen ihre Ämter zur Verfügung gestellt. Alle 3 sind Männer bzw. Frau der ersten Stunde und unterstützen die Kneisjer noch heute tatkräftig. Zur Session 1999/2000 Sprang Marion Klockner als Nachfolgerin des labhjährigen Trainers Bogdan Condorateanu ins kalte Wasser. Mit ihr zusammen arbeitet Vroni Weider als Trainerin unserer Funkenmariechen. Kinderprinzenpaar waren in diesem Jahr Prinzessin Eva Hohlweck i. und Prinz Alexander Pelz I. Es vollzog sich auch ein Wechsel in der Vereinsführung: Karlheinz Poth übernahm den Vorsitz des Vereins, der sich „Im Rausch der Zahlen“ befand. „Münchhausen lebt“ war das Motto der letztjährigen Session, in der die Kinderregenten Prinzessin Jaquelime Kessel I. und Prinz Sebastian Kopp I. das närrische Zepter schwangen. Auch Sebastian ist bis heute ein aktives Mitglied. Zur Jubiläumssession 2002/2003 übernahm Martin Braun dem anstrengenden und oft auch undankbaren Posten des ersten Vorsitzenden. Wer selbst ein Ehrenamt begleitet, weiß was gemeint ist. Am 07. Dezember 2002 fand der 16. Nikolausmarkt auf dem Hoferkopp statt. Seit der letzten Session haben die Kneisjer und der KV Bkau-Weiß ein absolutes Novum in unserer Stadt eingeführt, nämlich eine gemeinsam organisierte Kinderkappensitzung. Diese Art von Kinderfasching wird in Bildstock schon seit Jahren gelebt. Kinder und Jugendliche machen Programm für ihre Altersgenossen. Die Zusammenarbeit der beiden Vereine klappt, allen Unkenrufen zum Trotz, hervorragend und hat die freundschaftlichen Beziehungen gefestigt. Seitens der Kneisjer „bändigen“ Nina Kopp, Anne Müller und Sabrina Hess mit Unterstützung einiger „alter Hasen“ die Jugendlichen Akteure. Dieser Überblick über das Leben in unserem Verein erhebt keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit. Es gibt viele gute Geister, die vor, auf und hinter der Bühne wirbeln und die nicht vergessen sind, auch wenn sie in dieser Chronik nicht erwähnt worden sind. Ende 2003 zogen dunkle Wolken am Kneisjeshimmel auf. Der Vorstand befand sich in Auflösungserscheinugen und hatte beschlossen den Verein ruhen zu lassen und in der Session 2003/2004 keine Veranstaltungen durchzuführen. Im November 2003 bat eine handvoll Karnevalsverrückter den Vorstand um die Rücknahme des Beschlusses. Nur Wenige, intern sowie in der Bevölkerung, glaubten an die Wiederbelebung der Kneisjer vom Hoferkopp. Unter der Führung des 1. Vorsitzenden Martin Braun schaffte man es ein vernünftiges Programm für die Galakappensitzungen auf die Beine zu stellen. Wie sich in den Folgejahren rausstellte war der Grundstein gelegt um mit dem Kneisjesdampfer wieder volle Fahrt aufzunehmen. 2004 wurde Martin Braun im Amt des 1. Vorsitzenden bestätigt. Die Vorstandsmannschaft konnte mit Markus Euler, Anne und Gerd Müller sowie Andreas Theil „altgediente“ junge Kneisjer hinzugewinnen. Ziel war es den Verein mit neuen Akteuren und Helfern zu stärken und gleichzeitig die Präsenz auch außerhalb der 5. Jahreszeit zu erhöhen. Dieser lange und schwierige Prozess wurde in der Folge des abgelaufenen 4. Jahreflts der Kneisjer konsequent und nachhaltig umgesetzt. Bis 2008 hatte Martin Braun die Zügel in der Hand, ihm folgte der bis heute aktuelle Vorsitzende Gerd Müller, der gemeinsam mit Andreas Theil als 2. Vorsitzenden ein harmonisches Führungsduo an der Spitze der Kneisjer bildet.Neu bei den Kneisjern ist seit dem Jahr 2004 die Trennung von Elferrat- und Sitzungspräsident 2004 führte Walter Euler durchs Programm, ab 2005 übernahm Gerd Müller das närrische Zepter an den Sitzungen, in den kommenden Jahren unterstützt durch Martin Braun, Andreas Theil und Marc Becker.

Im Bereich der Akteure wurde das Männerballett „Die Speckzegge“ wiederbelebt. Mit den „Rot-Weißen Ludern“, die sich mittlerweile „Heggeberschde“ nennen, enstand eine Showtanzgruppe. Nachdem die Gesangsgruppen „Die Spatzen“ und „Die Hoferkoppsänger“ sich aus dem närrischen Treiben verabschiedeten konnten mit den „Ohrestobbe“ und den „Heisere Kneisjer“ zwei neue Gesangsformationen begrüßt werden. Auch die Aktivitäten der Kneisjer konnten ausgeweitet werden. Neben der erfolgreichen Neuauflage des Speckballs am fetten Donnertag sind die Kneisjer im Jahresverlauf stets anzutreffen. Zwei erfolgreiche Kooperationen sind zwischenzeitlich fester Bestandteil im Kneisjeskalender. Seit 2006 findet im zweijährigen Rhythmus bei Fußball-WM und EM in Zusammenarbeit mit der DJK Bildstock ein Public Viewing im Sportpark Kallenberg statt. Eine stets volle Hütte sorgt für viel Spass und Hammerstimmung.Seit 2011 gestalten die Kneisjer gemeinsam mit dem Schwimmverein Friedrichsthal das Schwimmbadfest.Auch bei verschiedenen Städteläufen mit dem Höhepunkt des Firmenlaufes (hier wurde bereits zweimal der zweite Platz für die kreativste Kostümierung erreicht) sind die Kneisjer präsent.Auch unterstützen die Kneisjer verschiedene Veranstaltungen wie zum Beispiel das Familienfest des Vereins „Groß für Klein“ oder das Kreiselfest in Bildstock. Wie eingangs bereits erwähnt stand der Start ins 4. Jahrelft unter keinem guten Stern. Gerade noch mal die Kurve gekriegt sah man wieder Licht am Ende des Tunnels, als erneut dunkle Schatten aufzogen. Am Tag des Heringsessens 2007 ereilte die Kneisjer eine Mitteilung des Verwaltungsrates der Pfarrei St. Josef Bildstock , die einschlug wie eine Bombe.

Was lange Zeit vorher im Raum Stand wurde nun zur Gewissheit. Die Geburtsstätte der Kneisjer und ständiger Trainings-, Probe- und Veranstaltungsort, das Bildstocker Vereinshaus, wurde aufgrund der Zusammenlegung der Pfarrgemeinden und fehlender Gelder geschlossen. Somit stand fest, dass die Kneisjer im Frühjahr 2008 letztmalig „Bildstocker Faasend“ auch tatsächlich in Bildstock feiern konnten. Denn leider fehlt es seit dem in Bildstock an einer Veranstaltungsstätte, um Events in der Größenordnung einer Kappensitzung durchzuführen.Dank der Mithilfe der Stadt Friedrichsthal konnte dann eine Lösung gefunden werden.Seit dem Jahr 2009 finden alle Veranstaltungen in der Turnhalle der Bismarckschule Friedrichsthal statt. Kurzum werden die Turnhalle und das Gelände der Bismarckschule für die Zeit ab der 1. Kappensitzung bis zum Aschermittwoch zum Bildstocker Hoheitsgebiet erklärt. Wie sie bestimmt bemerkt haben, lieber Leser, waren die letzten 11 Jahre der Kneisjesgeschichte durchaus bewegte Jahre. Die Töchter und Söhne der Gründerväter haben dem Verein in der Periode seit dem letzten Jubiläum neues Leben eingehaucht und den Verein auf das nächste Level gebracht. Diese Entwicklung spiegelt sich insbesondere in drei Bereichen wieder.Mit Stolz warten die Kneisjer mit einer tollen Tanzabteilung auf, alle Trainerinnen und Betreuer sind entsprechend qualifiziert. Die Leistungen auf der Bühne bestätigen immer wieder die hervorragende Trainingsarbeit. Mit enorm großen Zeitaufwand neben Familie und Beruf sind unserer Trainerinnen immer mit großer Freude für den Verein da.Dafür ein extra Dankeschön.  Toll auch die Entwicklung der Heuler. Galten sie früher als reine musikalische Showtruppe, haben sie sich in den letzten Jahren nicht nur zu einem Aushängeschild der Kneisjer entwickelt, sondern auch außerhalb der Faschingszeit zu einer ernsthaften Band. Weg vom Halbplayback hin zu einem Liveact mit tollen Musikern, sind sie weit über die Grenzen des Sulzbachtals bekannt. Der vorläufige Höhepunkt, neben dem nicht mehr wegzudenkenden alljährlichen Open Air im Sportpark Kallenberg, war der erste eigene Song „Saarlands Gangsterrapp“, veröffentlich im Jahr 2012.Doch die wichtigste Entwicklung fand auf der Führungsebene statt. Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen verfügen die Kneisjer über einen jungen und dynamischen Vorstand. Nicht immer einer Meinung wird aber doch immer an einem Strang gezogen. Oft heißt es „Viele Köche verderben den Brei“ – nicht so bei den Kneisjern. Im 13-Mann (und Frau) starken Team wird oft heißblütig und kontrovers diskutiert, allerdings immer zielgerichtet zum Wohle des Vereins. Mit diesem Führungsteam können die Kneisjer beruhigt in die Zukunft blicken. Abschließend und zurückblickend kann man sagen, dass das letzte Viertel der Kneisjeshistorie unter dem Motto „Kneisjer – The next Generation“ stand. Wenn Sie, ja Sie, lieber Leser, Spass an der Freud, dem Karneval und einem aufregenden und feuchtfröhlichen Vereinsleben haben, dann sollte auch für Sie gelten:

 

„Die Kneisjer bringe Spass unn halle fit, drum komm zu uns, mach äänfach mit „ Happy Birthday liebe Kneisjer vom Hoferkopp zu 4 x 11 Jahren.

Kneisje Olé

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